Smart Home mit lustigen Internet-Gadgets

Millionen Deutsche haben sich in den vergangenen Jahren ein smartes Zuhause geschaffen. Sie steuern Heizung, Licht und Waschmaschine, Kaffeeautomaten und Saugroboter über ihr Smartphone, sparen Geld und Zeit und leben – dank Digitalisierung – so komfortabel wie nie zuvor. Aber haben sie auch mehr Spaß? Wir stellen Ihnen einige technische Smart-Home-Spielereien vor, im Fachjargon Gadgets genannt, die der Mensch zwar nicht zum Leben braucht, die das Leben aber zweifellos spannender machen.

 

Cozmo – ein wahrer Spielkamerad

Nicht nur eine technische Spielerei, sondern tatsächlich ein Spielzeug versteckt sich hinter dem Gadget mit dem Namen Cozmo. Cozmo ist ein etwa zwanzig Zentimeter großer Roboter auf vier Rädern, der zur Lernkartei-Software Anki gehört. Das niedliche Kerlchen drückt auf seinem Gesicht über ein LCD-Display Gefühle aus, äußert diese mit Seufzern oder Lachen, spielt gern mit Würfeln, erzählt ständig vor sich hin oder diskutiert, sobald er angesprochen wird. Erkennt er eine Person, zeigt er, wie sehr er sich freut. Cozmo rollt fröhlich auf dem Schreibtisch oder in der Wohnung hin und her und fummelt an allen Gegenständen herum, die nicht niet- und nagelfest sind. Cozmo wird über eine App gesteuert und hat neben dem Spaßfaktor sogar die eine oder andere nützliche Eigenschaft: Da man Cozmo selbst programmieren kann, lernt man zum Beispiel, wie moderne Robotertechnik funktioniert.

 

Chip im Schlauch

Der klassische Luftdruckmesser reicht nicht mehr. Für wirkliche Fahrradfans und für Profis gibt es jetzt den Tubo-MTB PSENS-Schlauch der Tubolito GmbH, der den Reifendruck per App prüfen kann. Der Tubo-MTB PSENS ist der erste „smarte“ Fahrradschlauch. Besonders praktisch: Der Chip benötigt keine Batterie, denn er zieht den Strom per Induktion vom jeweiligen Smartphone.

 

xDrill – die digitale Bohrmaschine samt App

Mit dem Löcherbohren ist das so ein Problem. Entweder ist das Loch in der Wand zu lang, zu kurz oder schief. Die digitale Bohrmaschine xDrill von Robbox Inc. soll Abhilfe schaffen. Dabei ist nicht der Touchscreen die Innovation, mit dem man Drehmoment, Geschwindigkeit und andere Funktionen einstellen kann. xDrill bietet die Option, vorab die Lochtiefe zu definieren. Wird diese beim Bohren erreicht, stoppt die digitale Bohrmaschine. Eine Wasserwaage auf dem Touchscreen zeigt während der Bohrung den optimalen Winkel an. Mit einem Laser lassen sich exakte Abstände definieren. Das Gerät wird über Bluetooth in das Internet eingebunden. Wer Chaos beim Handwerken verursacht, wird es zu schätzen wissen, dass die App für die digitale Bohrmaschine auch über eine Suchfunktion verfügt.

 

Die smarte Toilette

Um es vorwegzunehmen: Auch eine smarte Toilette ist eine Toilette. Aber die Numi 2.0 Intelligent Toilet bietet neben der Grundfunktion noch außergewöhnliche Anwendungen wie Wassereffizienz, personalisierte Reinigungs- und Trocknerfunktionen, einen beheizten Sitz und hochwertige integrierte Lautsprecher sowie mehrfarbige Raumbeleuchtung. In das Produkt ist nämlich Amazon Alexa integriert, sodass der Benutzer mit seiner Toilette reden kann. Nichts mehr mit stillem Örtchen. Auf Numi 2.0 sitzt man auf dem Thron eines Entertainment-Tempels.

Babywippe 4.0

Ob der Name mamaRoo 4 daran erinnern soll, dass hier ein Produkt auf dem Level Industrie 4.0 auf die Nutzer wartet, sei dahingestellt. Fakt ist: Die digitale Babywippe mit eingebautem Lautsprecher, ein Gadget für das Kinderzimmer, kann Müttern und Vätern die Aufgabe abnehmen, ihre Kleinsten ständig in Bewegung zu halten. Wie der Hersteller erklärt, ahmt die Wippe, die sich über das Smartphone steuern lässt, die typischen Bewegungen von Eltern oder das beruhigende Schaukeln eines Autos nach. Ob die Kleinen das auch so empfinden, lässt sich leider nicht überprüfen.

 

Für die Gadgets das passende Internet

All diese netten Gadgets können nur verwendet werden, wenn sie in das Internet eingebunden sind. Denn dann werden Babywippe, Bohrmaschine, Toilette oder ein Kinderspielzeug zum Internet of Things (IoT), dem Internet der Dinge. Je mehr solcher smarten Geräte sich in einem Haushalt finden, desto höher sind die Anforderungen an die Übertragungsgeschwindigkeit der Daten im Smart Home. Das Telekommunikationsunternehmen Netcom Kassel hat sich mit seinen verschiedenen Angeboten voll auf die Bedürfnisse von Smart Home eingestellt. Mit Übertragungsgeschwindigkeiten mit bis zu 500 MBit/s (in ausgewählten Gebieten) ist für jeden Anwender die richtige Lösung dabei. Tausende nette Gadgets werden in den kommenden Jahren auf den Markt kommen. Da sind diejenigen gut beraten, die mit der richtigen Internet-Ausstattung immer dafür sorgen, dass die Gadgets auch funktionieren.