E-Learning für die Kids zu Hause: Aktuelle Trends für Lern-Videos und Co?

In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Art des Lernens stark verändert. Zunehmend hohe Geschwindigkeiten der Datenübertragung, eine bessere Ausstattung mit mobilen Endgeräten, neue Gadgets wie VR-Brillen und die immer perfekteren Software-Angebote für digitales Lernen haben neue Methoden und Trends der Aneignung von Wissen für Jung und Alt möglich gemacht.

Flickenteppich bei digitalen Lernangeboten der Schulen

38 Prozent aller 10- bis 18-Jährigen fordern, dass Smartphones im Unterricht zum Einsatz kommen. An Gymnasien wollen das 37 Prozent, an anderen Schulformen 42 Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom im vergangenen Jahr unter mehr als 900 Schülern. Gegenwärtig bereitet der Bund mit der Initiative Digitale Bildung die Errichtung einer nationalen Bildungsplattform vor. Entlang der gesamten Bildungskette soll über diese Plattform der Zugang zu digital gestützten Bildungsangeboten verbessert werden. Auf diese Weise soll der Flickenteppich digitaler Lösungen in Deutschland bald der Vergangenheit angehören.

Mit digitaler Nachhilfe den Numerus clausus überwinden

Und ein Flickenteppich findet sich auch für das individuelle Lernen der Schüler zu Hause. Wie auf jedem anderen Gebiet, so gibt es auch für das digitale Lernen jede Menge Anbieter und Vergleichsportale für „die besten Lernplattformen für Schüler und Kinder“. Nahezu für jedes Fach, für jede Klassenstufe und für jede bevorstehende Prüfung existieren entsprechende Angebote im Netz. Mit digitaler Nachhilfe und mit der Vorbereitung auf wichtige Prüfungen lässt sich gutes Geld verdienen. Es lassen sich aber auch gute Ergebnisse erzielen; nicht zuletzt büffeln viele Abiturienten online, um Zugangsbeschränkungen zum Studium wie den Numerus clausus in Deutschland zu überwinden.

„EduTuber“ als Favorit der Wissensvermittlung im Netz

Welche Methoden Kinder und Jugendliche beim Lernen in der Welt der digitalen Möglichkeiten bevorzugen, dürfte klar sein: Videos, Games und die virtuelle Realität.

So fördert zum Beispiel das Bundesfamilienministerium eine Video-Reihe „Knietzsche erklärt die Welt“, die sich stark an der Lebenswelt von Kindern orientiert. Zu wichtigen Themen wie Angst, Gerechtigkeit, Freundschaft, Gefühle, Gut und Böse, Gewissen, Tod, Trauer oder Glück formuliert der kleine Philosoph Knietzsche seine Gedanken und regt dazu an, mit Kindern darüber zu sprechen.

Spielerisch lernt es sich leichter, als Stunden über trockenen Lehrbüchern zu sitzen.

Die Trendstudie „mmb Learning Delphi“ 2021/2022 zum digitalen Lernen, die das mmb Institut Essen/Berlin jährlich herausgibt, benennt einen klaren Favoriten für die Wissensvermittlung via Internet: den EduTuber, also den YouTuber, der Bildung vermittelt. Dieses Segment wird weiter wachsen. Bei den Methoden, die in den kommenden drei Jahren eine zentrale Rolle spielen werden, stehen informelle Lernformen an der Spitze, nämlich „Micro Learning“ und Videos bzw. Erklärfilme.

Langfristig zeigt sich bei den Lernformen seit 2006 laut der Trendstudie eine leichte Umkehr. Synchrone Formate wie Blended Learning und Webinare fallen nach einem Anstieg im Coronajahr 2020 wieder auf das Niveau von früheren Jahren. Die größten Schwankungen über die Jahre hinweg erkennt man bei den sozialen Medien. Immersive Lernformen wie Virtual Reality und Augmented Reality haben seit 2012 einen kontinuierlichen Zuwachs erfahren.

Zweifellos war die Coronapandemie ein Trendbeschleuniger des E-Learnings. Das Tempo der Entwicklung wird sich in den kommenden Jahren aber (dann hoffentlich ohne Corona) kaum verändern. Die Voraussetzung dafür schaffen wir als Netcom Kassel mit dem Breitbandausbau und machen damit immer neue Formen des digitalen Lernens möglich. Netcom Kassel bietet Geschwindigkeiten zur Datenübertragung von bis zu 100 Mbit/s. Damit können all die Angebote an Hard- und Software, die digitales Lernen effektiv und einfach machen, voll ausgeschöpft werden.

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