Der Einfluss von Social Media im Sport

Über 40 000 Fußball-Fans lockt jedes Spiel der Bundesliga in deutsche Stadien. Bei einem Spitzenspiel im Eishockey strömen 10 000 Besucher und mehr in die Halle. Ein Box-Event der Spitzenklasse bringt es auf 14 000 Zuschauer im Stadion, bei einem Leichtathletik-Wettkampf eines Vereins für Kinder- und Jugendsport in Kassel stehen mehrere Hundert Eltern, Geschwister und Freunde der Athleten am Rand der Arena. Sportereignisse sind dann am schönsten, wenn man sie direkt und gemeinsam erleben kann. Und sie werden noch schöner, wenn die Fans ihre Idole auch zwischen den Wettkämpfen erleben können – in den sozialen Medien.

Jeder kann Reporter sein

Zu den häufig genutzten Sportmedien in Deutschland gehören nach Angaben des Statistikportals Statista das Free-TV, klassische Printmedien und das Radio. YouTube, Facebook & Co. kommen vor allem dann ins Spiel, wenn es nicht um die Wettkämpfe und Spiele geht, sondern um Informationen zu beliebten Sportarten, Vereinen oder Sportlern.
Der Spitzensport mit seinen Emotionen und Geschichten sowie mit seinen Gewinnern und Verlierern ist ein wichtiges Gesprächsthema für Instagram, YouTube und TikTok. Jeder kann mitreden, jeder kann kommentieren. Kein Sportreporter oder Journalist steht zwischen dem Sportler und seinen Fans – hier bestimmen die Betreiber der Seiten, die Vereine oder die Sportler selbst, was über sie nach außen dringt.

Wichtige Informationsquelle für Fans und Sponsoren

Die sozialen Medien sind eine wichtige Informationsquelle für die Fans. Vereine veröffentlichen auf ihren Facebook-Seiten in der Regel aktuelle Termine, Zugänge oder Abgänge, Geburtstage ihrer Sportler, Berichte über Feierlichkeiten, neue Sponsoren oder Arbeitseinsätze in den Stadien. Immer mehr Videos von Veranstaltungen werden online gestellt. Mit einer entsprechenden Highspeed-Datenübertragung, wie sie beispielsweise Netcom Kassel bietet, können Sportereignisse heute in höchster Qualität empfangen werden. Das Internet, und hier speziell die sozialen Medien, fungieren als Sprachrohr, das den Zusammenhalt der Fangemeinde fördert und sie zu einer Familie zusammenwachsen lässt.

Spitzensportler und solche, die es werden wollen, betreiben ihre eigenen Online-Plattformen. Sie müssen sie betreiben, denn um Sponsoren zu halten oder zu gewinnen, müssen sie entsprechende Follower- und Like-Zahlen vorweisen können. Der Fußballspieler Toni Kroos brachte es laut Statista im Ranking der beliebtesten Sportler in Deutschland im Januar 2022 auf 26,3 Millionen Facebook-Fans. Neben Vertretern der populären Sportart Fußball gehören die besten Freestyle-Skifahrer der Welt zu den Stars in den sozialen Netzwerken. Denn viele von ihnen sind YouTuber und Sportler zugleich, und ihre Follower im Stadion und auf dem Bildschirm gehören zu den „Digital Natives“, zur Generation, die mit den sozialen Medien aufgewachsen ist.

Fluch und Segen der sozialen Medien im Sport

Doch was im Netz so leicht und locker aussieht, erfordert harte Arbeit. Wie jeder Prominente muss auch jeder Sportler viel Zeit in die Selbstdarstellung auf den Sozialen Medien investieren. Social-Media-Plattformen bieten ihnen die Gelegenheit, sowohl mit ihren Fans in Kontakt zu treten und ihre persönliche Marke aufzubauen als auch den Sponsoren ihren Marktwert zu präsentieren – der sich in erster Linie anhand der Follower misst. Oft ist das in mehrfacher Hinsicht ein Balanceakt zwischen Erfolg und Authentizität.

Die Aufmerksamkeit der Sponsoren erlangen

Oft geben Werbeverträge vor, wie ein Sportler – oder besser noch das Logo des Geldgebers – auf YouTube, Instagram, TikTok oder Facebook rüberkommen soll.
Während Sponsorengelder beständig in die populären Sportarten und zu den Superstars fließen, müssen Randsportarten oder Nachwuchssportler hart um jeden Euro kämpfen. Auch hier spielt die richtige Darstellung in den sozialen Medien eine wichtige Rolle.

All die neuen Kommunikationsmöglichkeiten im Internet haben beträchtlichen Einfluss auf den Sport – im positiven wie im negativen Sinn. In welche Richtung sich dieser entwickelt, hängt auch davon ab, ob neben dem Spitzensport auch der Breitensport genügend Aufmerksamkeit der Sponsoren erhält. Netcom Kassel beispielsweise unterstützt als Sport-Sponsor die Kassel Huskies, die MT Melsungen und viele kleinere regionale Sportvereine. Diese präsentieren sich natürlich auch auf den sozialen Medien – allerdings mit beträchtlich weniger Werbung als Toni Kroos und andere Superstars des Spitzensports.

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