AR, KI, VR und Co – Überblick über moderne Technologien

Begriffe der Digitalisierung nehmen in unserer Sprache einen immer breiteren Raum ein. Viele englische Wörter, meist noch als Abkürzungen, mischen sich in unseren Sprachgebrauch. Da verliert man schnell mal den Überblick. Wir erklären in unserem Blogartikel, was die einzelnen Begriffe und Abkürzungen, die Ihnen im Alltag am häufigsten begegnen, bedeuten und worin sich die Technologien unterscheiden, wenn sich nur ein Buchstabe ändert.

MR – Mixed Reality

Mixed Reality, gemischte oder vermischte Realität, bezeichnet sowohl eine Umgebung oder ein System, in dem die Wirklichkeit mit künstlich erzeugten Welten vermischt wird, als auch vollständig künstlich erschaffene Welten. Unter diesem Begriff werden sowohl die AR – Augmented Reality, zu Deutsch erweiterte Realität – als auch die VR – Virtual Reality, die künstliche Realität – zusammengefasst. Bei der Augmented Reality werden künstlich erschaffene Objekte in die reale Welt hinein operiert, sodass man sie von der Realität kaum unterscheiden kann.
In der virtuellen Realität taucht der Nutzer mittels einer speziellen VR-Brille in eine vollständig computergenerierte virtuelle Welt ein, die sich von der Realität kaum unterscheiden lässt.

KI – Künstliche Intelligenz

Bei der künstlichen Intelligenz, auch oft in der englischen Abkürzung AI gebraucht (Artificial Intelligence), geht es darum, menschliche Intelligenz maschinell nachzubilden. Ziel der Entwicklung künstlicher Intelligenz ist es, dass Maschinen in die Lage versetzt werden, zu lernen und Entscheidungen zu treffen. Dabei werden durch einen Algorithmus Datenbestände auf wiederkehrende Muster hin analysiert und abstrahiert. Wird dieses Wissen auf neue Daten angewendet, ist man der KI ein Stück näher. Ob es sich bei einem Prozess bereits um künstliche Intelligenz handelt oder nur um eine sehr fortgeschrittene Technologie, ist umstritten. Und ob es wirkliche künstliche Intelligenz jemals geben wird, kann heute nicht beantwortet werden.

Bit, Byte, kB, MB, GB, TB

Ein Bit ist die Maßeinheit für einen Informationsgehalt. Es ist die kleinste Dateneinheit. Ein Bit hat entweder den Wert null oder eins. Acht Bit bilden ein Byte. 1.000 Byte entsprechen einem Kilobyte, 1.000 Kilobyte sind ein Megabyte, 1.0002 Byte sind ein Megabyte, 1.0003 Byte ein Gigabyte und 1.0004 Byte ein Terabyte.
Die Bits und Bytes geben Auskunft darüber, wie groß ein Dokument ist, egal, ob es sich um ein Bild, eine Grafik, ein Programm oder ein Textdokument handelt. Je größer die Datenmenge, die auf einem Computer liegt, um so leistungsfähiger muss dieser sein, um die Daten zu verarbeiten.

MB/s

MB/s heißt Megabytes pro Sekunde. Das ist die Maßeinheit, mit der die Datengeschwindigkeit gemessen wird, also wie schnell eine Datenübertragung erfolgt. Diese Geschwindigkeit kann auch in GB/s oder anderen Einheiten pro Sekunde angegeben werden. Je schneller eine Datenübertragung – beispielsweise über ein Glasfaserkabel – umso komfortabler kann man am Computer arbeiten, spielen, einkaufen und vieles mehr.

Chatbots

Chatbots sind textbasierte Dialogsysteme. Ihr Name setzt sich zusammen aus dem englischen Wort chatter (schnattern) und bots (die zweite Silbe von Robots, also Robotern). Sie bestehen aus einer Textein- und -ausgabemaske, über die sich per Sprache oder per Texteingabe mit dem dahinterstehenden System kommunizieren lässt. Chatbots, die auf vielen Websites ihre Dienste anbieten, können einfache Fragen von Kunden beantworten und sollen Mitarbeiter von Unternehmen entlasten.

DSL, FttC und FttB/FttH

Bei diesen Abkürzungen handelt es sich um verschiedene Anschlussarten und Ausbaustufen der Datenübertragung. Die Digital Subscriber Line DSL, der digitale Teilnehmeranschluss, ist eine Form der Breitbandübertragung. Welche Übertragungsgeschwindigkeit genau als Breitbandübertragung zählt beziehungsweise wie hoch die Bandbreite für einen Breitbandanschluss sein muss, ist nicht definiert.
FttC steht für Fibre to the Curb. In diesem Fall liegt das Glasfaserkabel (engl. Fibre) bis zum nächsten Verteilerkasten oder bis zum nächsten Technikgehäuse am Straßenrand (Curb).
Bei FttB, Fibre to the Building, wird ein Glasfaserkabel bis in die Keller oder Hausanschlussräume der Wohn- oder Geschäftsgebäude verlegt. So wird die Leistungsfähigkeit des Glasfaserkabels fast voll genutzt. Das letzte Stück bis zum Kunden müssen die Daten im Haus aber noch über die vorhandenen Kupferkabel zurücklegen.
Bei FttH, Fibre to the Home, handelt es sich um die Verlegung von Glasfaser bis in die Anschlussstelle in der Wohnung oder bis zum Büro. Highspeed-Internet kann mittels Glasfaser so ungebremst durchrauschen.

Wie Sie sehen, sind die technologischen Begriffe, die Ihnen im Alltag begegnen, teilweise verwirrend, aber mit unserem Blogartikel Sie behalten in dem Wirrwarr aus Abkürzungen und Anglizismen den Durchblick.