25, 50 oder 100 MBit/s? Oder darf’s ein bisschen mehr sein?

Wer im Internet unterwegs ist, muss sich spätestens dann mit Übertragungsraten beschäftigen, wenn das Video beim Streaming gerade in dem Augenblick puffert, wenn es am spannendsten wird. Oder wenn in der Videokonferenz die Verbindung in dem Moment abbricht, wenn man zum Sprechen anhebt. Oder wenn die Kids mitten im Spiel einen Tobsuchtsanfall bekommen, weil die anderen Gamer ein viel besseres Internet haben.

Ob eine Übertragungsgeschwindigkeit hoch oder gering ist, hängt oft vom Betrachter ab. Es gibt zahlreiche Produkte und Bandbreiten für die Nutzung des Internets. Je höher die Geschwindigkeit, desto höher der Preis. Da kaum jemand mehr Geld für etwas zahlen möchte, das vielleicht gar nicht nötig ist, hilft es, sich vorher über die eigenen Anforderungen klar zu sein.

Das Kabel macht den Unterschied

Wie schnell oder langsam sich Daten herunter- oder hochladen lassen, wie stabil man Filme streamen oder an Videokonferenzen teilnehmen kann, hängt von der Technologie der Datenübertragung und von der Art des Kabels ab, mit dem die Daten von A nach B geschickt werden. Allerdings ist nicht jede Technologie an jeder Adresse verfügbar. Es empfiehlt sich, die Netzverfügbarkeit über einen Internet-Speed-Tester zu überprüfen und danach das richtige Angebot entsprechend den individuellen Bedürfnissen auszuwählen.

Am weitesten verbreitet ist DSL, das heißt die Übertragung per Digital Subscriber Line. Hier werden die Daten von den Vermittlungsstellen zu den Hausanschlüssen über Kupferkabel verschickt. Netcom Kassel bietet über diese Übertragungsform Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s. Noch höhere Bandbreiten bis zu 500 MBit/s, die Netcom Kassel ebenfalls in ihrem Produktportfolio hat, erreicht man mit einem Glasfaserkabel, das bis zum Haus oder in die Wohnung reicht.

Lesen Sie hier, wie viel Speed Sie für welche Anwendungen im Alltag tatsächlich brauchen.

 

25 MBit/s für Ulrike und Sören

Ulrike, 42, arbeitet in der Personalabteilung eines Callcenters. Sören, 43, ist Bauingenieur. Ihr Sohn Paul ist gerade in die Schule gekommen und darf einfache Spiele am Computer spielen. Sören fotografiert gern. Er hat einen Blog eingerichtet, auf dem er regelmäßig Fotos hochlädt. Während der Zeit im Homeoffice musste er regelmäßig Zeichnungen und andere größere Dokumente mit seinen Kollegen austauschen. Auf einer täglichen Videokonferenz besprach er die aktuellen Projekte. Ulrike lässt ihre Freunde über die sozialen Medien an ihrem Leben teilnehmen. Ihr TV-Gerät haben sie in das Internet eingebunden, sodass sie sich Filme über verschiedene Mediatheken und Streaming-Dienste ansehen können. Ulrike und Sören sind mit einem Internet, das Downloads von 25 MBit/s ermöglicht, gut bedient.

 

50 MBit/s für Ricarda, Ralf, Svenja und Anton

Ricarda, 40, ist freiberufliche Grafikerin, Ralf, 43, arbeitet als Manager in einem Transportunternehmen. Ricarda muss regelmäßig Dokumente per Internet empfangen und versenden. Um ihre Arbeiten zu sichern, lagert sie alles in einer Cloud. Ralf nutzt seinen Computer zu Hause auch beruflich, vor allem aber lädt er Musik herunter, nicht selten komplette Alben.

Tochter Svenja, 13, hat einen eigenen Instagram-Account, den sie täglich mit tollen Fotos und manchmal auch kurzen Videoclips befüllt, und Sohn Anton, 11, ein leidenschaftlicher Gamer und ist vom Computer kaum wegzubekommen.

Mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 50 MBit/s beim Download ist die 4-köpfige Familie gut ausgestattet. Es ist aber schon jetzt abzusehen, dass mit jedem Tag, da die Kinder älter werden, die Akzeptanz der Internetleistung schwindet.

 

100 MBit/s und mehr für Clemens und Ben

Clemens, 36, berät als Coach Manager in Sachen Selbstoptimierung. Zuallererst optimiert er sich natürlich selbst, indem er genau das Internet-Angebot seines Anbieters nutzt, das er braucht. Clemens produziert Videos, Podcasts und E-Books, die sich seine Kunden herunterladen oder ansehen beziehungsweise anhören können. Er betreibt einen Blog, ist in allen sozialen Medien aktiv und bietet kostenpflichtige Internet-Seminare an. Dass Clemens, der Coach, alles über die Cloud laufen lässt, ist selbstverständlich. Privat nutzt er natürlich sämtliche Streaming-Dienste. In sein Smart-Home-Netzwerk hat er so ziemlich alle Geräte eingebunden, die verfügbar sind. Sein Freund Ben, 31, ein fast professioneller Gamer, braucht genau wie Clemens das schnellste Internet, das momentan in ihrem Wohnumfeld zu haben ist, um parallel zu Clemens’ täglichen Workshops keine Aussetzer beim Zocken zu erleben. Mit 100 MBit/s können die beiden aktuell noch gut leben, aber ein Upgrade auf Glasfaser ist für beide beschlossene Sache, sobald es in ihrer Gegend verfügbar sein wird.

 

Netcom Kassel mit Angeboten je nach Bedarf, Lust und Laune

Egal ob für Ulrike und Sören, Ricardas Familie oder für Clemens und Ben – die Netcom Kassel hat für jeden die richtige Geschwindigkeit. Die Internet-Angebote reichen von 25 bis 100 MBit/s plus einer Festnetz-Flatrate und anderen Services. In zahlreichen Orten verlegt das Unternehmen zudem bereits Glasfaserleitungen, mit denen selbst Höchstgeschwindigkeiten bis zu 500 MBit/s möglich sind.